PV Anlage, Ökostrom für unsere Produktion

Photovoltaik in der Produktion

Produktion mit Photovoltaik Strom!

Die LED Werkstatt GmbH produziert seit 2014 mit Solarstrom vom eigenen Dach.

Mit einer 30kWp Photovoltaik Anlage sowie 6 m2 Solarthermie haben wir unsere südliche Dachfläche ausgestattet, um unsere Produkte nachhaltig und CO2 arm zu produzieren. So sparen wir täglich bis zu 70kg CO2.

CO2 Verbrauch:

  • Heizung aktuell mit Öl: 6,38t CO2
  • Stromverbrauch: Solarenergie wovon wir ca 60% überschuss produzieren -17.89t CO2
  • Auto (Diesel): 3.02t CO2

Berechnung gem. Angaben von MyClimate

Dies ergibt einen CO2 Ausstoss von ca. 9t bei gleichzeitiger Stromeinspeisung ins Netz von 7.2t. Somit haben wir einen CO2 Bilanz von 1.8t pro Jahr.

Um weiter CO2 zu sparen, wird in den nächsten Jahren die Heizung mittels Solarthermie und Wärmetauscher ersetz und der Fahrzeugpark wird mittelfristig auf Elektroautos umgerüstet. Das Zel ist es, unser Unternehmen Autonom zu versorgen und möglichs CO2 neutral zu werden. Als Kleinunternehmen sind diese Investitionen enorm, somit müssen wir die entsprechnenden Mittel erst erwirtschaften.

Eigenversorgung lohnt sich?

Im Hinblick auf stetig steigende Energiekosten lohnt sich die Investition in eine PV-Anlage. Aufgrund der KEV-Förderungskürzungen ist zwar kaum eine Rendite mehr zu erwarten, jedoch lassen sich durch Eigenverbrauch die Produktionskosten besser planen.

Durch die Pothovoltaik Anlage sind wir für den Atomausstieg (Energiestrategie 2050) gerüstet durch nahezu 100% Selbstversorgung von 08:30-18:00 Uhr. Geplant ist auch noch eine 2kW Windkraftanlage für die Übergangszeit und bei Schlechtwetter. Hier laufen erste Anfragen bei der Baukommision. Eine Aussicht auf Bewilligung ist jedoch gering.

Durch Nachtabschaltung der Druckluftanlage und der EDV, 100% LED Beleuchtung sowie Solarthermie für Warmwasser, können wir mit nahezu 100% Photovoltaik Energie unsere Produktion abdecken. Bei straker Sonneneinstrahlung und an den Wochenenden speisen wir zusätzlich Strom ins Netz der Onyx AG ein. Die Photovoltaik Anlage wurde auf die maximale Last unserer Produktion ausgelegt.

Durch die Zuschüsse der Swissgrid werden die Investitionen nicht gedeckt, jedoch sind wir zuversichtlich, dass unsere Kunden den Mehrwert durch nachhaltige Herstellung unserer Produkte schätzen und bereit sind dies auch zu honorieren.


Photovoltaik Erfahrungswerte:

Wer will die Energiewende?

Als Befürworter der Photovoltaik wurden wir nun mit der Realität konfrontiert. Durch neue Gebühren, kürzungen der Einspeisevergütung und die Besteuerung des Überschusses, müssen wir nun eingestehen, dass die wirtschaftliche Rechnung nicht aufgeht. Laufend werden  neue Gebühren erhoben, welche die Amortisation der Anlage schwer beschneiden. Will unsere Politik wirklich die Energiewende?

Auch die Förderbeiträge welche immer gelobt werden, funktionieren nicht. Wer ein Photovoltaik-Projekt vorfianzieren kann, ist nicht auf Förderung angewiesen. Kleinere Betriebe und Private haben kaum eine Chance von den Förderungen zu profitieren und Ihren Energiebedarf nachhaltig zu verbessern. Swissgrid (Stiftung KEV) benötigen aktuell fast ein Jahr für die Rückvergütung. Dasselbe gilt weitgehend auch bei Gebäudehüllen Sanierungen. Es macht den Eindruck, als ob solche Förderungen nur für finanzkräftige Unternehmen und Staatsbetriebe gemacht wurden.

Energiekosten Vergütung: Je nach Standort weichen die Einspeisevergütungen des Stroms um bis zu 50% ab. Die Vergütung der BKW/Onyx: 2016 mit  9,78Rp pro kWh und  ab 01.01.2017 mit nur noch 7Rp/kWh ist dermassen niedrig, dass eine Amortisation unmöglich ist. Im 15km entfernten Solothurn beispielsweise würden wir bis zu 14Rp pro kWh erhalten, fast 50% mehr. Versicherung der Anlage, Abrechnungsgebühren, Netzleistungen und Unterhalt fressen unsere Energieüberschüsse auf. Zudem muss der Energieüberschuss voll besteuert werden. Nutz man als Unternehmen die volle Dachfläche aus und überschreitet die 30kWp, so werden Einspeisevergütungen noch gekürzt, es macht  keinen Sinn die Dachfläche voll auszunutzen.

Weder Bund noch Kanton oder Gemeinde legen Wert auf Produkte aus nachhaltiger Produktion, der günstigste Asiate oder osteuropäische Hersteller gewinnt jede Ausschreibung. Das Secco brüstet sich  durch das Freihandelsabkommen mit China, wo Menschenrechte und Umweltschutz ignoriert werden. Nachhaltige Swiss Made Produktion ist bei der öffentlichen Hand kaum gefragt. So hat auch unsere eigene Gemeinde Thörigen Drittprodukte mit ausländischer Herstellung wegen geringem Preisunterschied verbaut. Was uns dazu veranlasst, über eine Auslagerung unserer Produktion nachzudenken. Wenn wir die öffentliche Hand beliefern wollen, haben wir mit Swiss Made und nachhaltiger Produktion keine Chance. Tragisch aber wahr!

Kostenrechnung 2016 Photovoltaik Anlage mit 0.987Rp/kWh:

Photovoltaik 30kWp
Annahme Leistung kWh CHF/kWh Jährlich
Einspeisung BKW / Onyx 60% 24’000 Fr.     0.0987 Fr.     2’369
Eigenverbrauch BKW / Onyx 40% 16’000 Fr.     0.21 Fr.     3’360
Steuer der Einspeisung Kt. Bern 23% Fr.       -545
Unterhalt ca. 1% der Investition 1% Fr.       -900
Gebühren Leistung Anz. Monate Monatlich Jährlich
Netzgebühr 30 12 Fr.         3.22 Fr.   -1’159
Versicherung pauschal 12 Fr.   -1’000
Abrechnung 12 Fr.       17.00 Fr.       -204
Jährliche Gebühren: Fr.   -2’363
Jährlicher Ertrag (Neu Anlage): Fr.  2’820
Amortisationsrechnung
kWp Einmalig CHF je kWp  Total
Investition einmalig 30 Fr.  3’000 Fr.   90’000
KEV Vergütung ab 01.10.2015 30 Fr. 1’400 Fr.     500 Fr.  -16’400
Kosten PV Anlage Fr. 73’600
Amortisation in Jahren 26.1
Lebensdauer in Jahren (Angaben Hersteller) bei 100% Leistung 25

Die Rechnung macht klar ohne berücksichtigung einer Kapitalverzinsung kann die Anlage sich während der Lebensdauer nicht amortisieren. Gleichzeitig verliert die PV-Anlage jährlich gegen 1% Leistung was in der Rechnung nicht berücksichtigt wurde.

Rechnet man einen durchschnitlichen Kapitalzinsertrag von 2,5% jährlich auf die Investition von 90’000 CHF, so kommen zusätzlich 76’855.- CHF Zins und Zinseszinsen in den 25 Jahren dazu.

Die Investitionskosten sind montiert inkl. Anmeldung, Anschluss und Gerüst gerechnet, ca. 3000.-CHF/kWp und entspricht den Instalationskosten aus dem Jahr 2015. Gemäss Amortisationsrechnung ist es also nicht möglich die Anlage nach der Laufzeit zu ersetzten, da kein Gewinn übrig bleibt.

Nachhaltige Produktion kostet einiges mehr und so werden unsere Produkte dadurch etwas teurer.

 

Neuste Mitteilung vom 2.Dez. 2016:

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64755.html


 

Unsere PV Anlage, aktuelle Zahlen:

Photovoltaik-Anlage 1: 17,5 kWp

  • südliche Dachfläche:  133 m2
  • Gebäude Höhe: 8 m
  • Dachneigung: 19°
  • max. Leistung: 17.5 kWp
  • Solarmodul: Viessmann 200 Typ P260BA (260W je Modul)
  • Anzahl Solarmodule: 67
  • Montage System: K2 Systems
  • Netzeinspeisung: Fronius Symo 17.5-3-M
Solardach 17-5 Photovoltaik LED Werkstatt
Solardach 17-5

Photovoltaik-Anlage 2: 12,5 kWp

  • südliche Dachfläche:  56 m2
  • Gebäude Höhe: 6 m
  • Dachneigung: 25°
  • max. Leistung: 12.5 kWp
  • Solarmodul: Viessmann 200 Typ P260BA (260W je Modul)
  • Anzahl Solarmodule: 48
  • Montage System: K2 Systems
  • Netzeinspeisung: Fronius Symo 12.5-3-M
Solardach 12-5, Photovoltaik der LEDWerkstatt GmbH
Solardach 12-5

Weitere Informationen:

Die erwartete jährliche Stromproduktion liegt bei ca. 30-35 MWh, dies entspricht einer Reduktion von ca. 18 t CO2

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

unsere Mobilität:

Kurzstrecken zur Post oder lokale kurzstrecken bewältigten wir in der Vergangenheit mit unseren Ninebot One oder Elite, so waren wir mit eigener Energie unterwegs. Diese Geräte wurden per 22.Dez. 2015 vom Astra verboten, die Fahrzeuge benötigen nun eine Typengenehmigung, doch leider gibt es noch keine Kategorie für diese Fahrzeuge. Der Vortschritt in der Mobilität erliegt unserer Bürokratie!

 

 

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