druckerpatronen recyclen und befüllen bei Thinkshop.ch

Druckerpatronen recyceln

400 Tonnen High Tech Abfall reduzieren durch das Wiederbefüllen oder Recyceln von Druckerpatronen.

Batterien zu sammeln ist dank griffiger Werbung jedem bewusst. Bei Tinten Druckerpatronen ist das Recycling fast unbekannt, werden doch jährlich in der Schweiz rund 15 Millionen (400 Tonnen) leere Tintenpatronen mit dem Hausmüll entsorgt. Das entspricht dem Gewicht von 80 Elefanten!

Wiederbefüllen von Druckerpatronen

Die leeren Patronen sind jedoch voll funktionsfähig, es fehlt ihnen lediglich die Tinte! Die Patronen sind meist auch mit Elektronik ausgestattet und damit wandern viele wertvolle Rohstoffe im Müll.

THINKshop.ch betreibt das einzige professionelle Tintennachfüll-Labor der Schweiz (Swiss Made). Jeder kann seine leeren Druckerpatronen einfach mit der vorfrankierten Gratisversandtasche per POST einsenden und erhält innerhalb von 2-3 Tagen passende, wiederbefüllte Druckerpatronen zurück.

Einwandfreie Druckqualität und lange Lebensdauer sind die Grundvoraussetzung. Während sich viele Billiganbieter auf dem Markt tummeln, die oft mangelhafte «Generika»-Produkte vertreiben, setzen wir mit unserem Betrieb in Frenkendorf auf den Standort Schweiz. Dies schafft lokale Arbeitsplätze, garantiert einen hohen Qualitätsstandart und die kurzen Transportwege tragen zu einer positiven Ökobilanz bei.

Trotzdem sind die wiederaufbereiteten Patronen gegenüber Originalen bis 50% günstiger. Das macht pro Patronenset eine Einsparung von bis zu Fr. 40.-!

Eine Signifikate CO2 Reduktion beim wiederaufbereiten bestehender OEM Produkte sowie der pro clima Versand mit der POST sind weitere positive Aspekte dieser sinnvollen Dienstleistung.

Drucken kann auch Nachhaltig werden.

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Recyclen von Drucker-Patronen

Druckerpatronen welche nicht mehr gebraucht werden, können ebenfalls retourniert werden. Sie erhalten von Thinkshop je nach Zustand der Patrone bis zu 2.-CHF, da dies wieder aufgefüllt und weiterverkauft werden können.

Die darin enthaltenen Wertstoffe, insbesondere die Elektronik, beinhalten wertvolle Materialien welche in der Kreislaufwirtschaft landen.

Druckerpatronen welche im Müll landen werden, verbrannt und somit gehen die darin enthaltenen Materialien weitgehend verloren.

Was machen wir?

LED Werkstatt hat sich dem Thema angenommen und bietet auf Wunsch auch eine Druckerpatronen Fraktion bei den Modellen 3.2 und 4.2  Multilith Wertstoffbehälter, analog der Kaffeekapsel oder Bateriefraktion. Wir arbeiten eng mit ThinkShop.ch zusammen und beraten Sie gerne.

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PET Recyclen, PET Flaschen

Die Wahrheit über PET-Flaschen

Wie hoch ist die Schweizer Recycling-Quote?

2009 wurden über 37’000 Tonnen PET-Flaschen gesammelt. Der Absatz an PET-Getränkeflaschen auf dem Schweizer Markt belief sich gleichzeitig auf über 46’000 Tonnen. Obwohl der Verkauf von PET-Getränkeflaschen etwas zunahm, ist die Recyclingquote mit 81% auf einen Rekordwert gestiegen.

Was passiert mit PET-Flaschen?

Gesammelte PET-Flaschen werden nach Farbe und Qualität sortiert, zu Ballen komprimiert und zur Wiederverwendung aufbereitet. Einige Entsorger sammeln und pressen die gesammelten Flaschen und exportieren sie ins Ausland zur Aufbereitung.

Wird gesammeltes PET wieder zu Getränkeflaschen aufbereitet?

Wenn PET mit einem speziellen Verfahren aufbereitet wird, kann es wieder für neue Getränkeflaschen eingesetzt werden. Im Jahre 2000 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Bewilligung für den Direktkontakt von aufbereitetem PET mit Lebensmitteln erteilt. Daraufhin wurde in Frauenfeld eine Anlage in Betrieb genommen. Eine neue Getränkeflasche kann im besten Fall aus 100 Prozent Alt-PET bestehen.

Wer finanziert die Aufbereitung von PET-Flaschen?

Seit 1991 besteht ein vorgezogener Recyclingbeitrag (VRB). Damit wird die Rückführung von gebrauchten Einweg-PET-Getränkeflaschen finanziert. Der Verein VRB ist ein reines Finanzierungsinstrument.

Woraus besteht PET?

Polyethylenterephthalat  besteht im Wesentlichen aus Terephthalsäure und Ethylenglykol. Die Moleküle bestehen aus Sauerstoff (O), Wasserstoff (H) und Kohlenstoff (C).

Eine heutige 0.5l PET-Flasche benötigt für die Herstellung ca. 25 g Öl.
In den letzten Jahren wurden durch Materialverbesserungen PET Flaschen um über 30% leichter und das Material wird laufend verbessert.

Wieviel wiegt eine PET Flasche?

Eine 0,5-Liter-Flasche wiegt durchschnittlich 25g und eine 1,5-Liter-Flasche ca. 41g.

Warum verwendet man PET für Getränkeflaschen?

PET-Getränkeflaschen sind unzerbrechlich, leicht und gut recyclebar. Ausserdem lassen sie sich platzsparend als Halbzeuge (Formling) zum Getränkeabfüller transportieren.
Diese Material erfüllt die strengen hygienischen Vorschriften. Daher werden Sie auch für die Kosmetik und die Medizin eingesetzt. Unterschiedliche Studien auf einigen Webseiten warnen vor Weichmachern und toxischen Schweermetallen in den Flaschen, wie serios diese Aussagen sind können wir nicht beurteilen, denn wir sind keine Chemiker und vertrauen auf die Bundesämter. Sollten Grenzwerte überschritten werden und dadurch ernsthafte gesundheitliche Risiken auftreten, würden die Behörden sicherlich  Massnahme einleiten.

Wie umweltfreundlich ist PET?

PET-Einwegflaschen und Glas-Mehrwegflaschen sind in der Öko-Gesamtbilanz gleichwertig. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Vorzüge von PET hinsichtlich der Umweltbelastung. Ökobilanzen zeigen, dass der Gebrauch von PET-Flaschen welche recycelt werden, vorteilhaft ist.

In den letzten 10 Jahren stellte man ein Wachstum von 600% fest. In einigen Ländern beträgt der Anteil in der Getränkeverpackung über 50%. Aktuelle Zahlen: jährlich werden etwa 150 Milliarden PET-Flaschen produziert.

Warum wird gerade PET gesammelt?

Im Gegensatz zu den vielen anderen Kunststoffen eignet sich PET für die Wiederverwertung. Es behält seine Eigenschaften und kann mit geringem Energieeinbringung verarbeitet werden. Durch die Wiederaufbereitung können bis zu 50% Energie gespart werden als wenn man neue PET-Flaschen herstellt. Die Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) verpflichtet alle Verkaufsstellen auch gut sichtbar die PET-Flaschen während der Öffnungszeiten zurück zu nehmen.

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Alu Recyclen

Alu sammeln und recyclen

Der Kreislauf Aluminium

  • Speziell gekennzeichnete Sammelbehälter für Aluminiumprodukte stehen in nahezu allen Gemeinden und Städte zur Verfügung. Oft werden im gleichen Container neben Aluminium auch Konservendosen gesammelt.
  • Im nächstgelegenen Aufbereitungszentrum werden die Aluminiumverpackungen von den Stahlblech-Dosen mittels Magnetabscheider getrennt.
  • Die gesammelten Aluminiumverpackungen gelangen in Sortierwerke. Dort werden sie von übrigen Fremdmaterialen getrennt und für
    die Weiterverarbeitung bereit gemacht.
  • Die Recyclingwerke schmelzen den Aluminiumschrott in einem ca. 800°C heissen Ofen ein. Der Schmelzpunkt von Aluminium liegt bei 660°C.
  • Das im Ofen geschmolzene Aluminium wird nun zu neuwertigen Aluminiumbarren gegossen.
  • Bei Temperaturen von ca. 500°C werden die Alubarren ausgewalzt. Die Barren werden dabei zu wenigen Milimeter
    dünnen Platten und aufgerollt.
  • Mit einer Kaltwalze können die Platten in einem zweiten Schritt bis zu 6 Mikrometer dünn ausgewalzt werden.
  • Aus den Aluplatten und -folien können nun wieder neue Aluminiumprodukte hergestellt werden.

Was soll gesammelt werden?

  • Getränkedosen
  • Lebensmitteltuben
  • Joghurtdeckel
  • Menü- und Backschalen, Haushaltsfolie
  • Tiernahrungsschalen
  • kleine Aluminiumteile und alle anderen Verpackungen mit dem Aluminiumrecycling-Signet

Was muss ich beachten?

  • Spricht man von der Aluminiumsammlung, denkt man oft an Dosen. Nicht zu vergessen sind aber auch die Aluminiumtuben, -folien, -schalen und alle anderen Verpackungen mit dem offiziellen Signet, die ebenfalls zu 100% rezykliert werden können.
  • Pressen Sie die Dosen zusammen. Dadurch reduzieren Sie das Volumen und somit auch die Transportkosten.
  • Das Material soll so sauber wie möglich sein, d.h. Tuben gut ausdrücken, Schalen auswaschen, etc.

Was sollten sie nicht in die Alu-Fraktion legen?

  • Bestandteile wie Tubendeckel, die nicht aus Aluminium sind
  • Kaffee-Kapseln aus Aluminium haben einen speziell gekennzeichneten Sammelbehälter, da der Inhalt kompostiert wird.
  • Verbundverpackungen, die nur teilweise Aluminium enthalten und meist eine kunststoffbeschichtete Aluminiumfolie aufweisen: Suppen- und Stocki-Beutel, Butterpapiere, Fertiggerichte, Tetra-Paks, Tablettenverpackungen, etc. Diese Verpackungen kommen in den Kehricht
  • Spraydosen: Kosmetik-, Farb-, Öl- und Lackspraydosen (⇒ Sonderabfall oder Kehricht)
  • schwere und grosse Teile, Vorhangschienen und -stangen (⇒ Metallcontainer)

Wo kann ich mein Alt-Alu abgeben?

In Gemeinden und Städten wird das Aluminium je nach Sammelsystem separat oder zusammen mit den Stahlblechverpackungen gesammelt. Kapseln aus Aluminium haben jedoch immer einen separaten und speziell gekennzeichneten Container. Vor allem im öffentlichen Raum trifft man auf Sammelbehälter, die ausschliesslich Aluminium sammeln.

Welche Vorteile hat das Recycling von Alu?

Beim Recycling von Aluminium werden, im Vergleich zur Ersterstellung, pro Kilogramm Aluminium neun Kilogramm CO2 und bis zu 95% der ursprünglich aufgewendeten Energie eingespart. Zudem lässt es sich ohne Qualitätseinbussen unendlich oft einschmelzen. Die Herstellung von Sekundäraluminium ist auch ökonomisch interessant, weil die Wirtschaft mit Primäraluminium weltweit längst nicht mehr auskommt.

Aktuell werden 91% der Alu Getränkedosen wiederverwertet.

Quelle: Igora

Möchten Sie Ihr Aluminium zurückführen und eine Entschädigung erhalten, hier geht es zum Antragsformular Alu Recycling

In unseren Produkten wird Aluminium verwendet, welches aus ca 40-60% aufbereitetem Material besteht.

Unser eigenes Alu Signet:

Symbol Aludose, Alu Recycling
Symbol Alu Dose (CopyRight ©)
Glas Recycling

Glas sammeln und recyclen

Glas entsteht beim Schmelzen einer Mischung, die unter anderem Quarzsand, Soda und Kalk enthält. Der Vorgang geschieht bei etwa 1500 Grad Celsius und benötigt somit sehr viel Energie. Wird bei der Herstellung von Glas zusätzlich rezykliertes Material verwendet, so kann bis zu einem Viertel dieser Energie eingespart werden.

Der Kreislauf:

  1. Der Konsument kann in der Schweiz an über 22’000 nach Farben getrennten Glascontainern sein Altglas entsorgen. Die Container werden regelmässig geleert und die Flaschen an regionale Zwischenlager und danach in 25-Tonnen-Einheiten per Bahn bis zur Aufbereitungsanlage transportiert.
  2. Auf dem Sortierförderband werden Fehlfarben, Porzellan, Keramik und andere Fremdkörper manuell aussortiert.
  3. Im Glasbrecher erhalten die Scherben die für den Schmelzprozess optimale Körnung.
  4. In der Siebrinne werden weitere Fremdmaterialien und Überkorngrössen ausgeschieden. Metall- und Keramikteile werden mittels Magnettrommel, Metall- und Keramikabscheider aussortiert. Papier und andere leichte Materialien werden durch die Absauganlage entfernt. Danach wird das aufbereitete Altglas der Glasproduktion zugeführt.
  5. Bei 1’580 Grad Celsius werden das Altglas und die Sekundärrohstoffe geschmolzen. Der wichtigste Energieträger ist Erdgas.
  6. Von der kontinuierlich nachfliessenden Glasschmelze werden glühende Glastropfen abgeschnitten und über einer Rinne der Vorform zugeführt. In der Fertigform enthält der Vorformling mittels Druckluft seine definitive Behälterform.
  7. Die fertig geformte und noch rot glühende Flasche wird im Kühlofen langsam abgekühlt, um die Materialspannungen auszugleichen. Durch eine anschliessende Oberflächenbehandlung werden die Glasbehälter zusätzlich von Kratzern geschützt und die Bruchfestigkeit verbessert.
  8. Nach Verlassen des Kühlofens werden alle Behälter optisch, mechanisch und elektronisch auf Fehler geprüft. Was nicht Mass hält, wird schonungslos ausgeschieden und in den Schmelzofen zurückgeführt.
  9. Nach der Qualitätsprüfung werden die Glasbehälter vollautomatisch auf Paletten geladen und mit einer Folie überschrumpft. Die hygienisch verpackten Einheiten gelangen anschliessend an das Fertigwarenlager oder kommen direkt zur Auslieferung an Lebensmittel- und Getränkehersteller.
Glas-Flaschen Recyclen, Glas bleibt Glas
Glas-Flaschen Recyclen

Was wird gesammelt?

  • sämtliche Flaschen aus Glas, wie Getränke-, Bier-, Wein-, sowie Öl- und Essigflaschen
  • alle Lebensmittelverpackungen aus Glas, die das Glasrecycling Signet aufweisen:
    Marmelade-, Joghurt- , Gurken-, Gewürzgläser, etc.

Was ist zu beachten?

  • Eine konsequente Trennung nach den Farben Weiss, Grün und Braun ist aus Qualitätserhaltungsgründen von grösster Wichtigkeit.
  • Blaue, rote oder bunte Flaschen gehören in den Grünglascontainer.
  • Gläser bitte ausspülen.

Was gehört nicht in die Glas Fraktion?

  • Metalle, Deckel und sämtliche Fremdstoffe, ausser den Etiketten
  • Trinkgläser, Glasschüsseln und gläserne Gratinformen, Spiegel- und Fensterglas sowie Autoscheiben (⇒ Bauschuttmulde oder Kehricht, da sie eine andere chemische Zusammensetzung als Verpackungsglas aufweisen)
  • Teller, Tassen, Blumenvasen, Keramik, Porzellan und Ton
  • Glühbirnen und andere Leuchtmittel

Wo wird Glas gesammelt?

In allen Schweizer Gemeinden und Städten gibt es öffentliche Glassammelstellen.

Vorteile des Glas Recyclings:

Glas ist für das Recycling wie geschaffen: Heute ist es technisch möglich, eine neue Flasche – ohne Qualitätseinbusse – aus Altglas herzustellen. Um den geforderten Farbton zu erhalten, wird in der Praxis oft „nur“ etwa 85% des Altglases pro Flasche eingesetzt.

Ein Teil des Altglases geht in den Export sowie in die Alternativverwertung und wird unter anderem zu hochwertigem Schaumglas verarbeitet, das im Bau verwendet wird.
In allen Fällen gilt: Glas bleibt Glas.

In unseren Produkten wird gehärtetes Glas verbaut welches problemlos aufbereitet werden kann. Der Altglasanteil in den gehärteten Gläsern kann aus Qualitätsgründen maximal 30% betragen.

Die Kehrichtverbrennungsanlagen benötigen für ihren Betrieb kein Glas!

Dazugehörige Organisation

Die VetroSwiss ist vom Bund beauftragt, die vorgezogene Entsorgungsgebühr für Getränkeverpackungen (VEG) auf Glas zu erheben und an die Berechtigten auszuzahlen. Die VetroSwiss verfügt über das Know-how, die Infrastruktur und die Lieferantenpartner, um eine effiziente und transparente Umsetzung der VEG sicherzustellen. Sie erreicht eine Recyclingquote von ganzen 94%.

Unser eigenes Glas Signet:

Symbol Glass, Altglas Sammlung
Symbol Glass (CopyRight ©)
Batterien Recycling, Umweltschutz

Warum soll man Batterien recyceln?

Batterien recycelt man, weil es Umwelt und Ressourcen schont.

Gebrauchte Batterien und Akkus bestehen zu einem grossen Teil aus wiederverwertbaren Materialien. Werden Batterien rezykliert, können diese Wertstoffe zurückgewonnen werden. Gleichzeitig wird so die Umwelt vor Schwermetallen geschützt.

Was steckt dahinter?

Gebrauchte Batterien gelten in der Schweiz als Sonderabfall. Als Konsumentin und Konsument sind Sie gesetzlich verpflichtet, Batterien an den Verkaufspunkt oder eine andere Sammelstelle zurückzubringen.

Wie kann ich meine Batterieen schonen?

Batterien verlieren ständig an Ladung. Sie können die Lebensdauer verlängern, wenn Sie diese bei einer Temperatur zwischen 0 und 10 Grad lagern – also zum Beispiel im Kühlschrank.
Beim Einsetzen in ein Gerät sollten Sie nur Batterien gleichen Typs verwenden. Mischen Sie zum Beispiel keine Zink-Kohle-Batterien mit Lithium-Batterien.
Im Gegensatz zu Lithium-Akkus dürfen Lithium-Batterien auf keinen Fall wieder aufgeladen werden. Die Batterien können dabei im schlimmsten Fall explodieren!Batterien und Akkus enthalten viele wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können. Auch beinhalten sie einige schädliche Schwermetalle. Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass Batterien und Akkus nicht im Kehricht verschwinden.

Was wird gesammelt?

  • alle gebrauchte Batterien und Akkus (exkl. Fahrzeugbatterien)

Was gehört nicht in diese Fraktion?

  • Fahrzeugbatterien (⇒ zurück zur Verkaufsstelle / Autogarage)chützt einerseits die Umwelt vor Schwermetallen und gewährleistet andererseits wichtige Ressourcen für die Industrie: Zink, Ferromangan, Quecksilber.

Wo wird gesammelt?

Batterien können an alle Verkaufsstellen kostenlos wieder zurückgebracht werden: Detailhandel, Warenhäuser, Post und alle anderen Verkaufsstellen wie Kioske, Tankstellenshops, Foto-, Elektronik- und Mobilkommunikationsgeschäfte . Zudem kommen jedes Jahr zahlreiche Gemeindesammelstellen und private Sammelunternehmen hinzu. Zum Sammeln eignet sich ein sogenannter „Battery Bag“, der an der Verkaufs- bzw. Sammelstelle in den entsprechenden Behälter umgeleert werden kann.

Wo liegen die Vorteile des Recyclings?

Gebrauchte Batterien gelten aufgrund ihres Schwermetallgehalts als Sonderabfall. Der einzig richtige Entsorgungsweg ist die fachgerechte Wiederverwertung. Die gebrauchten Batterien werden nach neustem Stand der Technik zerlegt: Eisen, Mangan und Zink werden in einem hohen Reinheitsgrad zurückgewonnen und Schadstoffe in einer unschädlichen Form zur Entsorgung überführt.
Werden die Batterien nicht richtig entsorgt, können die Schadstoffe auf der Deponie über das Sickerwasser oder über Reststoffe der Kehrichtverbrennungsanlagen in die Umwelt gelangen und diese belasten.
Durch den Recyclingprozess kommen die Ressourcen in Sekundärprodukten wieder zum Einsatz. Gleichzeitig wird die Menge an umweltbelastendem Sonderabfall reduziert.

Das übergeordnete Ziel besteht in der Erhöhung der gegenwärtigen Sammelquote von rund 70% auf den vom BAFU vorgegebenen Zielwert von 80%.

Der Kreislauf

Die Konsumenten bringen ihre ausgedienten Batterien an eine Verkaufs- oder Gemeindesammelstelle zurück. Bereits beim Kauf der Batterie bezahlt der Konsument
eine Vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG). Damit werden die Sammlung und die umweltgerechte Entsorgung finanziert.

  1. Die Batterien werden zum einzigen Schweizer Batterienrecycler, der Batrec Industrie AG in Wimmis transportiert. Die Batrec Industrie AG hat sich auf die Entsorgung von Sonderabfällen, insbesondere Batterien und Quecksilber, spezialisiert.
  2. Die Batterien und Akkus werden nach chemischer Zusammensetzung sortiert und Fremdstoffe und Verunreinigungen werden entfernt.
  3. Die Batterien werden bei Temperaturen von ca. 700° Celsius pyrolysiert. Dabei verdampfen Wasser und – sofern vorhanden – Quecksilber. Alle organischen Bestandteile (Papier, Plastik, Karton etc.) werden verkohlt.
    Die dabei entstehenden hochgiftigen Gase (Dioxin und Furan) werden in Nachbrennern bei über 1‘000° Celsius verbrannt. Anschliessend gelangen die Abgase in die Abgasreinigung wo sie neutralisiert und gereinigt werden.
  4. Die Abgase werden in der Abgasreinigung nasschemisch mit Kreislaufwasser gewaschen und auf 4 Grad Celsius abgekühlt. Die Feststoffe werden ausgewaschen und das Quecksilber kondensiert. Der anfallende Schlamm wird in der Quecksilberdestillation weiter verarbeitet.
  5. Die metallischen Bestandteile werden im Lichtbogenofen bei einer Temperatur von 1500 Grad Celsius geschmolzen. Eisen und auch das Mangan bleiben in der Schmelze und bilden das Ferromangan. Zink verdampft und wird im Zinkkondensator zurückgewonnen.
  6. Die bei der Abgasreinigung anfallenden Abwasser werden filtriert und von Cyanid, Fluorid und Schwermetallen gereinigt. Die Feststoffe werden in die Pyrolyse zurückgeführt und das gereinigte Abwasser wird in die Kanalisation eingeleitet.
  7. Der Recyclingprozess von Batterien und Akkus

Unser Batterie Symbol:

Symbol Batterien
Symbol Batterien (CopyRight ©)
CD-Recycling in der Schweiz

CD-Recycling

Wo kann ich meine CDs zurückbringen?

100% CD-Recycling wird garantiert:
Bei den Sammelstellen bei den Retouretten oder am Kundendienst in den Filialen der Migros.
Oder senden Sie ein Paket mit dem Vermerk „reDisc“ an: InnoRecycling AG, Hörnlistrasse 1, 8360 Eschlikon

CD-Recycling für Firmen

Das Gesetz schreibt bisher nicht vor, Discs wiederzuverwerten. Eine Firma, die freiwillig das Disc-Recycling einführt, kann mit diesem Goodwill ihr Umwelt-Engagement dokumentieren und ihr Image verbessern.

Was muss ich beim CD-Recycling beachten?

Rezykliert werden CDs, DVDs und CD-ROMs ohne Verpackung.
Verpackung, Hüllen, Booklets werden nicht entgegengenommen.
Fahren Sie nicht kilometerweit zu einer Abgabestelle, das bedeutet unnötiger CO2-Ausstoss.

Datensicherheit, Datenschutz!

Um Ihre CDs unlesbar zu machen, gibt es folgende Möglichkeiten:

A) Bedruckte Oberfläche mit Messer oder Schere zerkratzen. Bei den Sammelstellen hat es dafür meist einen Schleifklotz.

B) CDs zerbrechen oder zerschneiden.

Die Ausgangslage in der Schweiz:

Heute werden in der Schweiz mehr als 2/3 der 190 Millionen CDs/DVDs im Abfall entsorgt. Von den 25 Millionen Discs, die von Grossfirmen und Privaten zurückgegeben werden, wird ein Teil sogar von den Sammelstellen als Abfall entsorgt. Meist sind die Mengen zu klein, als dass es sich für einen Abnehmer lohnen würde, sie abzuholen.

Was passiert mit den gesammelten CDs?

Es gibt keine Disc-Recycling-Anlage in der Schweiz. Grössere Mengen gesammelter Discs werden nach Deutschland oder China exportiert. Dort werden sie als Polycarbonat Regranulat verarbeitet und als Rohstoff Polycarbonat PC wieder der Industrie zugeführt. Daraus entstehen hochwertige Gegenstände wie medizinische Geräte, Motorradhelme, Stossstangen und vieles mehr.

Was macht das CD-Recycling Nachhaltig?

Die Schonung der nicht erneuerbaren Ressource Erdöl. Der Herstellungsprozess von Polycarbonat PC ist energieintensiv, teuer und braucht Erdöl. Die Verwendung von PC als Sekundärrohstoff hilft den CO2-Ausstoss zu reduzieren und die nicht erneuerbare Ressource Erdöl zu schonen.

100%ige Recycling Garantie

Elektronikhändler nehmen CDs zurück, oft landen diese trotzdem im Abfall. Recycling ist zur Zeit in vielen Migros-Filialen möglich. reDisc setzt sich dafür ein, dass Sammlung und garantiertes Recycling von CDs in der ganzen Schweiz möglich wird.

Transport:

Das CD-Recycling lohnt sich, wenn die Transportwege so kurz wie möglich sind – für die Sammler wie für die Entsorger.

Herkunft dieser Informationen: cd-recycling.ch