EV Charge Advanced

Die Ladesteuerungen EV-CC-AC1-M3-CBC-RCM-ETH sind ausschliesslich für den
Einsatz in Ladestationen für Elektrofahrzeuge nach IEC 61851-1 im Mode 3 gedacht. Die
Ladestationen müssen permanent mit dem Stromnetz verbunden sein.

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Beschreibung

Die Ladesteuerung EV Charge Advanced EV-CC-AC1-M3-CBC-RCM-ETH ist ausschliesslich für den Einsatz in Ladestationen für Elektrofahrzeuge nach IEC 61851-1 im Mode 3 gedacht. Die Ladestationen müssen permanent mit dem Stromnetz verbunden sein.

Anderweitige Anwendungen sind nicht zulässig!

  • Achten Sie auf den Einsatz von Ladesteckern bzw. Infrastruktur-Ladesteckdosen nach IEC 62196.
  • Achten Sie beim Gehäuse auf die jeweiligen nationalen Anforderungen, z. B. IEC 61439-7.
  • Berücksichtigen Sie bei der Gehäusekonstruktion die jeweiligen Umgebungsbedingungen (Zu erwartende Temperaturen, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Verschmutzung).
  • Beachten Sie die in den technischen Daten angegebenen Grenzwerte und Anforderungen der Ladesteuerung, die durch das Gehäuse sichergestellt werden muss.
  • Beim Anschluss an das Stromnetz sind die jeweils geltenden nationalen und regionalen Anforderungen,
    z. B. IEC 60364-7-722 einzuhalten.

Eigenschaften der Ladesteuerung EV Charge Advanced

Die Ladesteuerung EV Charge Advanced Control dient der Steuerung und Überwachung des Ladens von Elektrofahrzeugen am Wechselstromnetz im Mode 3 nach IEC 61851-1. Sie wird in eine definierte Ladeinfrastruktur integriert, die fest an das Stromnetz angeschlossen ist. Sie überwacht die Signale Control Pilot und Proximity Plug nach IEC 61851-1.
Die Ladesteuerung ist dafür vorgesehen, zustandsabhängig das Schaltelement zu steuern, mit dem die Verbindung zwischen Stromnetz und Elektrofahrzeug hergestellt wird.
Die Ladesteuerung ist mit einem Differenzstrom-Sensor ausgestattet, der den Ladevorgang bei Auftreten von Fehlerströmen unterbricht.
Über die Ladesteuerung kann die Verriegelung des Ladesteckers in der Ladestation Status abhängig
aktiviert oder deaktiviert werden. Die Ladesteuerung verfügt über eine serielle Schnittstelle, über die Sie Energiezähler und RFID-Kartenleser anschliessen können.
Die Ladesteuerung verfügt über eine Ethernet-Kommunikationsschnittstelle und eine Mobilfunk-Schnittstelle (nur EV-CC-AC1-M3-CBC-RCM-ETH), über die Sie Status-Daten und Steuersignale gemäss dem Open Charge Point Protocol OCPP 1.6J (JSON) gelesen oder geschrieben werden können..

Technische Merkmale EV Charge Advanced

  • Auswertung und Ansteuerung des Control-Pilot-Signals nach IEC 61851-1
  • Auswertung des Proximity-Signals nach IEC 61851-1
  • Zu- und Abschaltung des Ladestroms zum Fahrzeug
  • 6 mA DC / 30 mA AC Fehlerstromerkennung und automatische Abschaltung im Fehlerfall
  • Ansteuerung der Verriegelung des Ladesteckers und automatische Freigabe bei Spannungsunterbrechung
  • RS-485-Kommunikationsschnittstelle/Modbus RTU (Master) zum Anschluss von Energiezähler
    und RFID-Kartenleser
  • Ethernet-Schnittstelle (Modbus/TCP) zur Konfiguration, Fernsteuerung und Statusabfragen
  • Maximaler Ladestrom konfigurierbar: 6 A … 80 A
  • Optionale Überwachung der Ladeströme
  • Digitale Ein- und Ausgänge, konfigurierbar
  • Temperaturbereich: -25 °C … +60 °C
  • Einfache Konfiguration direkt am Gerät und über eine integrierte Weboberfläche
  • Freigabe des Ladevorgangs, Statusabfragen und dynamisches Lastmanagement über
    den Fernzugriff
  •  Ab Herbst auch mit 3G-Mobilfunkschnittstelle zur Fernkommunikation und Statusabfragen erhältlich (nur EV-CC-AC1-M3-CBC-RCM-ETH-3G)
EV Charge Advanced Controller, EV-CC-AC1-M3-CBC-RCM-ETH, Laderegler, E-Mobility
EV Charge Advanced Controller, Laderegler für die E-Mobility

Statusanzeige und Konfiguration über Webserver

Verbindung zwischen PC und Ladesteuerung herstellen

Verbinden Sie die Ladesteuerung über den Ethernet-Anschluss mit einem Rechner, auf dem ein Browser installiert ist.
Im Auslieferungszustand hat das System die statische IP-Adresse 192.168.0.8. Unter der  voreingestellten IP-Adresse können Sie das System erreichen, wenn Sie an Ihrem Rechner die folgenden Einstellungen vornehmen (Beispielprozedur für Windows 10):

  • Wählen Sie in Ihrem System unter „Start, Windows-System, Systemsteuerung, Netzwerk
    und Internet“ das „Netzwerk- und Freigabecenter“ aus.
  • Wählen Sie unter den angebotenen Verbindungen diejenige aus, die mit der Ladesteuerung
    verbunden ist, z. B. Ethernet.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.
    Wählen Sie „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche
    „Eigenschaften“.
  • Hier können Sie Ihrem Rechner eine passende IP-Adresse und Subnetzmaske zuweisen, damit Sie mit diesem eine direkte Verbindung zur Ladesteuerung aufbauen können, z. B. IP-Adresse 192.168.0.1 und der Subnetzmaske 255.255.255.0
  • Sie können nun über Ihren Browser auf das System zugreifen und es konfigurieren. Geben Sie dazu http://192.168.0.8 in die Adressleiste Ihres Browsers ein.
  • Je nach Einstellung und Netzwerk können Sie auch den Gerätenamen oder eine andere von Ihnen über den Browser eingestellte IP-Adresse in die Adressleiste Ihres Browsers eingeben.

Mit dem Aufruf der Webseite werden Sie aufgefordert, ein Kennwort einzugeben. In den Werks-einstellungen ist dieses auf „phoenix“ gesetzt. Es wird empfohlen, dieses über  Die Registerseite „Config“ zu ändern.
Konfigurationen auf einer der Seiten werden mit der Schaltfläche „Submit“ auf das Gerät übertragen. Einzelne Konfigurationsparameter werden erst mit einem Neustart des Geräts wirksam. Daher ist nach Einstellung aller Parameter ein einmaliger Reset über die entsprechende Schaltfläche notwendig.

Registerkarte „Energy Meter“

Über die RS-485-Schnittstelle können Energiemessgeräte mit der Ladesteuerung verbunden werden, die das Modbus/RTU-Protokoll unterstützen. Die Energiemessgeräte müssen Integer-Daten mit maximal zwei Datenworten im Format Little Endian oder Big Endian in Holdingregistern bereitstellen.
Die Messwerte, die für den Ladeprozess relevant sind, werden von der Ladesteuerung zyklisch ausgelesen und auf der Web-Oberfläche dargestellt. Ausserdem werden sie in den Modbus TCP-Registern zum Auslesen über die Ethernet-Schnittstelle bereitgestellt.

Die Konfiguration der Energiemessgeräte erlaubt unterschiedliche Zuordnungen von Messwerten zu den Anzeigefeldern. Abweichungen von der Tabelle sind möglich und bei manchen Messgeräten notwendig.
Das hängt davon ab, welche Daten vom Messgerät verfügbar sind. Beachten Sie hierzu auch die Dokumentation des von Ihnen eingesetzten Energiemessgeräts.

An die Ladesteuerung können unterschiedliche Energiemessgeräte angebunden werden, die über die Weboberfläche oder über Modbus/TCP konfiguriert werden können. Die Konfiguration erfolgt über die Parameter nach folgender Tabelle.
Im Auslieferungszustand ist die Ladesteuerung für den Energiezähler EEM-350-D-MCB von Phoenix Contact konfiguriert.

Registerkarte „Card Reader“

Über die RS-485-Schnittstelle können RFID Kartenleser mit der Ladesteuerung verbunden werden, die das Modbus/RTU-Protokoll unterstützen. Die UIDs der Karten werden ausgelesen und können über Modbus/TCP weiter verarbeitet werden. Ebenso können bis zu 20 UIDs auf einer lokalen Whitelist über die Webseite editiert und abgespeichert werden.

Modbus-Beschreibung

Sie können über Modbus auf die Register des Geräts zugreifen. Das Gerät arbeitet als Modbus-
Slave mit der Adresse 255. Es wartet am Port 502 auf eingehende Modbus/TCP-Anfragen.


Der Laderegler kann in unsere e-CHarger verbaut werden.

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Zusätzliche Information

Gewicht 0.46 kg
Größe 16.2 × 9 × 6.1 cm

Downloads

Datenblatt 1018701

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